Mengerschied Der Ort Mengerschied liegt im Tal am Zusammenfluss von Lametbach und Brühlbach. Eine Besonderheit des Lamettals sind Felsen und Blockmeere aus Quarzitgestein. Am Steinbruch Plackenstein steht ein bizarrer Felsen, die "Plackensteiner Kuh", die sich der Sage nach beim Mittagsläuten dreimal um sich selbst dreht. ![]() Mengerschied findet sich in Urkunden ab dem 11. Jahrhundert. Ausgrabungen lassen auf eine Besiedlung im 1. Jahrhundert nach Christus schließen. Über die Jahrhunderte hinweg betrieben die Bewohner von Mengerschied Landwirtschaft und Waldwirtschaft, Handwerk und Kleingewerbe. An den Bächen standen Mühlen. Im 18. Jahrhundert gab es in dem Dorf sogar eine Brauerei. An den Hängen wurde Schiefer abgebaut. ![]() Der "Schinderhannes" genannte Räuber Johannes Bückler soll im Grünen Baum zu Mengerschied Gendarmen hereingelegt haben. Heute führt Sie der 38km lange Schinderhannes Soonwald Radweg den Lametbach entlang nach Simmern, nach Kastellaun und nach Emmelshausen. ![]() Menschen mit Ahnen aus Mengerschied leben in Südafrika, in Brasilien und in den USA. So wie im ganzen Hunsrück suchte im 19. Jahrhundert eine Reihe von Mengerschieder Bürgern das Glück in der Fremde. In den 1930er Jahren errichtete der Jagdpächter Carl Ewald in der Nähe von Mengerschied ein Jagdschloss. Zum Soonwald Schlösschen fahren Sie von der Hauptstraße in Richtung Sportplatz die Soonwaldstraße entlang. ![]() Sie passieren den Sportplatz, die Soonwaldstraße führt Sie an den Fuß des Steinbergs. Hier liegt am Waldrand der Parkeingang. Wir vermieten das Schlösschen für Familienfeiern, Hochzeiten und Taufen, für Tagungen und Seminare, wir bieten Unterkunft für Feriengäste, Camping und Wohnwagenstellplätze. |